Hochsensibel? Bin ich das auch?

Anders sein - was bedeutet das

Was bedeutet Hochsensibilität? Was bedeutet es hochsensibel zu sein?

Menschen, mit einer besonders ausgeprägten Begabung zu feiner, intensiver und empfindlicher Wahrnehmung mit allen fünf körperlichen Sinnen nennt man Hochsensibel.

Sie hören, fühlen, sehen, schmecken und riechen intensiver und eben detaillierter als nicht hochsensible Menschen.

Bei hochsensiblen Menschen liegt aufgrund der Befindlichkeit im Nervensystem eine stark ausgeprägte Sensibilität vor. Nur gab es lange keine spezielle Bezeichnung dafür – bis es in den 90er Jahren benannt wurde.

Elaine Aron, die US-amerikanische Psychologieprofessorin und Psychotherapeutin, beschäftigte sich seit Anfang der 90er Jahre eingehend mit auffällig hoher Sensibilität, forschte selbst und wertete vorliegende Studien u. a. zu hoher Reaktivität (Jerome Kagan) und Geräuschempfindlichkeit (Iwan Pawlow) aus.

Sie versuchte es, neutral zu bezeichnen und so kam der deutsche Begriff „Hochsensibilität“ zustande.

Oft wird Hochsensibilität mit Schüchternheit, Gehemmtheit und Ängstlichkeit oder gar einer Sozialphobie verwechselt – meist trifft dies aber nicht zu.

Anhand von Fragen, kannst du rausfinden, ob du hochsensibel bist – wenn du es nicht schon weißt.

Ich werde oft gefragt, wie denn eindeutig festgestellt werden könne, ob man hochsensibel ist – also eine Art Diagnose!

Es gibt keinen wissenschaftlich anerkannten Test, da es eben keine Erkrankung ist.

Fragenkataloge können dir jedoch einen guten Hinweis geben. Du bekommst überhaupt erst einmal eine Vorstellung davon, welche Merkmale zur Hochsensibilität gehören.

Hier findest du Tests

https://www.hochsensibilitaet-netzwerk.com
oder
https://hochsensible.eu/sample-page/

Jeder Mensch ist schließlich einzigartig und vielseitig!

Um einem Schubladendenken vorzubeugen, ist mir wichtig zu betonen, dass niemand mit dem Merkmal Hochsensibilität auch nur annähernd vollständig charakterisiert ist. Man sollte niemanden – auch nicht sich selbst! – auf die Hochsensibilität „reduzieren“.

Es gibt auch unter den Hochsensiblen große Unterschiede.

Das fängt schon damit an, dass es extrovertierte und introvertierte Hochsensible gibt (laut Aron sind ca. 70 Prozent introvertiert). Manche sind hochbegabt, Manche nicht.

Hochsensible Menschen haben ein großes Potenzial, wir können dieses aber nicht immer voll in unser Leben integrieren, weil wir ständig damit beschäftigt sind, uns vor Reizen zu schützen und/ oder uns anzupassen.

Das führt oft dazu, dass wir, also hochsensible Menschen zurückziehen, emotional instabil werden, sich überfordert fühlen oder unter starken Stress-Symptomen leiden.

Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern eine tolle Gabe.

Gelingt es dir, diese besondere Wahrnehmungsfähigkeit gesund und förderlich in dein Leben zu integrieren und die Umwelt daran teilhaben zu lassen wirst du davon nur profitieren.

Das hinzubekommen ist jedoch die große Kunst!

Das Fremdbild prägt nämlich oft das Selbstbild. Also Achtung!

Typische Sätze, die sehr sensible Menschen von klein auf immer wieder zu hören bekommen haben, lauten so: „Was du nur immer hast“, „Du bist überempfindlich“, „Du bist so schwierig“, „Du machst es aber kompliziert“ und „Stell dich nicht so an!“.

Noch dazu kommen die gut gemeinten Ratschläge: „Hör einfach nicht hin!“, „Leg dir doch einfach ein dickeres Fell zu!“, „Nimm dir nicht alles so zu Herzen!“, „Kannst du das nicht einfach ausblenden?“.

Für deine Mitmenschen ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wie man so extrem empfindlich sein kann gegenüber Geräuschen, Gerüchen, optischen Wahrnehmungen, Berührungen und emotionalen Eindrücken.

Das Unverständnis, das uns Hochsensiblen entgegenschlägt und die Andersartigkeit, die euch im Vergleich zu anderen selbst auffällt, haben vielfach dazu geführt, dass wir annehmen, mit uns stimmt etwas nicht.

Bei Sonne schließt du ja auch die Augen.

Wir fühlen uns dann oft irgendwie verkehrt und manchmal auch als Außenseiter, sind voller Selbstzweifel und hadern mit unserer Wesensart.

Also aufgepasst mit wem du dich umgibst und auf wen du hörst. Es könnte zu deiner Realität werden!

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